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Neue OZ
im November 2003
Keanu Reeves: "Neo zu spielen hat mich verändert" Mit dem Start von "Matrix Revolutions" kommt nicht nur die Reise des Filmhelden Neo, sondern auch ein bedeutender Abschnitt in der Karriere von Keanu Reeves zum Abschluss. Die Filmreihe hat den 39-jährigen Schauspieler mit einer ausgeprägten Vorliebe für Bücher und philosophische Gedanken zu einem internationalen Superstar gemacht. Die jahrelangen Dreharbeiten für die Matrix-Trilogie haben ihn stark beeinflusst, sagt der Hollywoodstar im dpa-Interview. Warum ist die Matrix-Filmreihe so erfolgreich? Reeves: Die Filme haben eine Menge Substanz und Ideen zu bieten. Sie sind eine provokative Plattform. Ich spreche von der Beschaffenheit von Realität, von Beziehungen und Entscheidungen. Darin steckt so viel Menschlichkeit, und wer sich darauf einlässt, kann so viel herausziehen, was Diskussionen anregt. Die Matrix hat eine so schöne Ästhetik und wirklich Genres verschmolzen. Wir dürfen jetzt mehr von Filmen erwarten. Ein Action-Film kann viel mehr sein als nur ein Action-Film. Was passiert mit Neo im dritten und letzten Teil der Matrix? Reeves: Die Reise von Neo wird entschlüsselt. Und ich finde, das, was am Anfang der Geschichte so erschüttert hat, warum nämlich ein einzelner Mann loszieht und die Wahrheit hinter seinem Leben sucht, beantwortet wird. Neo erreicht einen Punkt voller Akzeptanz und Liebe und das ist ein großartiges Gefühl. Die Tatsache, dass das Ende aus Sicht mancher Betrachter offen bleiben wird, ist wie das Leben. Man kann einen gewissen Grad von Verständnis, Begreifen und Bewusstsein erreichen. Aber so etwas ist nicht statisch. Nichts ist je zu Ende. Was sagen sie zu Fans, die so weit gehen, zu glauben, dass wir alle tatsächlich in einer Matrix leben? Reeves: Das muss ein schreckliches Gefühl sein. Die Matrix ist kein gemütlicher Ort. Ich war schließlich dort. Da ist es so ungemütlich, dass man einfach nur wieder raus will.
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